Studio Salvi Weber
Studio Salvi Weber
SSW BZGS Filipo Bolognese Rendering 3
SSW BZGS Filipo Bolognese Rendering 4
SSW BZGS Filipo Bolognese Rendering 5
SSW BZGS Filipo Bolognese Rendering 7
SSW BZGS Filipo Bolognese Rendering 2
SSW BZGS Filipo Bolognese Rendering 6
SSW BZGS Filipo Bolognese Rendering 8
SSW BZGS Filipo Bolognese Rendering 1
SSW BZGS Axonometrie 1
SSW BZGS TS Baustelle 5
SSW BZGS TS Baustelle 1
SSW BZGS TS Baustelle 2
SSW BZGS TS Baustelle 3
SSW BZGS Filipo Bolognese Rendering 3 SSW BZGS Filipo Bolognese Rendering 4 SSW BZGS Filipo Bolognese Rendering 5 SSW BZGS Filipo Bolognese Rendering 7 SSW BZGS Filipo Bolognese Rendering 2 SSW BZGS Filipo Bolognese Rendering 6 SSW BZGS Filipo Bolognese Rendering 8 SSW BZGS Filipo Bolognese Rendering 1 SSW BZGS Axonometrie 1 SSW BZGS TS Baustelle 5 SSW BZGS TS Baustelle 1 SSW BZGS TS Baustelle 2 SSW BZGS TS Baustelle 3

In Geradstetten in Baden-Württemberg entsteht mit dem Neubau des Bildungszentrums Bau eines der modernsten Ausbildungszentren der Bauwirtschaft. Der Campus wird als Ort für Innovation, Handwerk und berufliche Perspektiven entwickelt – zukunftsorientiert geplant, nachhaltig realisiert und auf die Ausbildung der Fachkräfte von morgen ausgerichtet. Die Bauaufgabe umfasst die Neuordnung und Erweiterung des Areals mit Schulgebäuden, Werkstätten, Verwaltung, Gästehaus und gemeinschaftlichen Aufenthaltsbereichen.

Der Entwurf organisiert die unterschiedlichen Nutzungen als Ensemble aus vier windmühlenartig gesetzten Volumen. Das Kopfgebäude mit Gästehaus, Lehre und Verwaltung bildet Adresse und Ankunft; die Tiefbau- und Gerätebauführerhallen entwickeln den funktionalen Körper des Campus; die langgestreckte Hochbauhalle fasst das Areal als Rücken. Zwischen den Baukörpern entstehen klar zugeordnete Arbeits-, Pausen- und Freiräume, die kurze Wege, robuste Abläufe und direkte Sichtbezüge zwischen Ausbildung, Werkstätten und Außenflächen ermöglichen.

Das Foyer bildet als Fuge zwischen Gästehaus und Verwaltung den zentralen Empfang und öffnet sich zu einem vorgelagerten Grünbereich. Die Rems wird als landschaftlicher Erholungsraum in das Konzept einbezogen; eine Terrasse erweitert den Speisesaal nach außen. Materialität und Konstruktion sind aus der Bauaufgabe selbst entwickelt: Auf einem mineralischen Sockel aus unterschiedlich bearbeiteten Betonfertigteilen stehen Fassaden aus transluzenten Walzglasprofilen, die den Werkhallen gleichmäßiges Tageslicht geben. Vorgefertigte Beton- und Holzelemente prägen Tragstruktur und Hülle. Die Gebäude werden so selbst zu Anschauungsobjekten der Baukultur – robust, präzise und aus den Mitteln der Bautechnik heraus formuliert.

Projektdetails

Auftragsart: nicht-offener WB, 1-stufig
Wettbewerb: 2023
Auszeichnung: 1. Preis
Auftraggeber: Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V.
Ort: 73630 Remshalden
Realisierung: 2025-2029
BGF: 15.451 m²
Baukosten: 44.7 Mio. EUR
Wettbewerb Team: Nikola Joksimovic, Isabella Merz, Hanna Obereiner, Falk Oswald, Elias Roher
Projekt Team: Anna Aichberger, Otto Bäuerle, Joana Konrad, Falk Lennart Kremzow, Guilherme Reininger da Rosa, Lucy Shellabear, Thomas Sieberer, Katalin Toth-Menato

Kooperationen

Kostenmanagement / ÖBA: Ernst² Architekten
Landschaftsplaner: KRAFT.RAUM
Bauphysik: Krämer & Evers
Gebäudetechnik: EGS Plan
Brandschutz: UMT
Elektroplanung: IBK

Auszeichnungen

IBA'27 Projekt