Studio Salvi Weber
Studio Salvi Weber
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„Der denkmalgeschützte Altbau aus den Zwanziger Jahren wird durch eine mehrgeschoßige, atriumartige Fuge an den Neubau angedockt. Sie dient als zentrale Erschließung für das gesamten Ensemble.“

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PAR Christian Steiner 1
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PAR Grundriss 1
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PAR Schnitt 007
PAR Modell 500 Städtebau
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„Der denkmalgeschützte Altbau aus den Zwanziger Jahren wird durch eine mehrgeschoßige, atriumartige Fuge an den Neubau angedockt. Sie dient als zentrale Erschließung für das gesamten Ensemble.“

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Die mit dem Staatspreis Architektur ausgezeichnete Unternehmenszentrale der Österreichischen Post AG liegt am Rochusmarkt im dritten Wiener Gemeindebezirk. Das Projekt verbindet die Arbeitswelt für knapp 1.000 Mitarbeiter mit einer öffentlich zugänglichen Mall und der Einbindung des denkmalgeschützten Bestands aus den 1920er-Jahren. Aus einem komplexen innerstädtischen Grundstück entsteht ein präziser Stadtbaustein, der Bürohaus, Handelsflächen, historischen Bestand und öffentlichen Raum zu einem gemeinsamen Ensemble verdichtet.
 

Der Neubau nimmt den polygonalen Zuschnitt des Grundstücks auf und entwickelt daraus ein gestaffeltes Volumen mit klarer städtischer Präsenz. Seine plastisch ausgebildete Fassade folgt dem Büroraster und bleibt zugleich beweglich im Ausdruck: trapezförmige, perforierte Lüftungselemente geben der Hülle Tiefe, filtern Licht und Ausblick und verändern je nach Tageszeit und Sonnenstand die Wahrnehmung des Hauses. Hinter dieser ruhigen, prägnanten Fassade bleibt eine flexible Bürolandschaft möglich, die offene Kommunikation und konzentriertes Arbeiten miteinander verbindet.
 

Zwischen Alt- und Neubau spannt sich eine mehrgeschossige Fuge als räumliches Rückgrat des Ensembles auf. Sie erschließt die Bürogeschosse, vermittelt zwischen den unterschiedlichen Gebäudeteilen und macht den Übergang vom Bestand zum Neubau im Inneren erfahrbar. In den unteren Geschossen öffnet sich das Haus zum Rochusmarkt: Die Mall setzt die Platzebene ins Gebäude fort, verbindet sich mit dem Grete-Jost-Park und wird über zwei große ovale Oberlichter mit Tageslicht versorgt. So entsteht ein urbanes Haus, das Öffentlichkeit, Arbeitswelt und Bestand nicht trennt, sondern als Teil eines lebendigen Stadtraums versteht.

Projektdetails

Auftragsart: offener WB, 2-stufig
Auszeichnung: 1. Preis
Auftraggeber: Österreichische Post AG
Ort: Wien
Wettbewerb: 2013
Realisierung: 2015-2017
BGF: 47.300 m²
Baukosten: 58 Mio. EUR
Wettbewerb Team: Eva Andrásová, Javier Cuenca Solana, Teresa de Miguel, Stefan Dobnig, Christoph Frantes, Balthasar Freise, Andreas Grasser, Martin Maidl, Sven Mayer-Schwieger, Alexandros Merkouris, Thomas Morgner, Hansjörg Reumann, Michael Salvi, Tiago Santana, Andres Schenker, Pia Schmidt, Katalin Toth, Luisa Villalonga, Thomas Weber
Projekt Team: Eva Andrásová, Teresa de Miguel, Stefan Dobnig, Christoph Frantes, Balthasar Freise, Andreas Grasser, Martin Maidl, Sven Mayer-Schwieger, Alexandros Merkouris, Thomas Morgner, Hansjörg Reumann, Tiago Santana, Luisa Villalonga, Thomas Weber

Kooperationen

Architektur: ARGE: feld72
Landschaftsplaner: DnD Landschaftsplanung
Gebäudetechnik: Teamgmi Haustechnik
Brandschutz: IMS Brandschutz
Visualisierung: Miss 3
Fotografie: Lukas Schaller
Fotografie: Bengt Stiller

Auszeichnungen

(2019) Best Architects Award

(2018) Mies van der Rohe Award, Nominierung / Staatspreis für Architektur / AiT-Award, Kategorie Büro und Verwaltung

(2017) Office of the Year Award, 1. Preis / ÖGNI zertifiziert, Gold