Studio Salvi Weber
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WSI David Schreyer 5
WSI David Schreyer 3
WSI David Schreyer 2
WSI David Schreyer 1
WSI Christoph Panzer 6
WSI Christoph Panzer 13
WSI Bengt Stiller 4
WSI Bengt Stiller 6
WSI Christoph Panzer 2
WSI Bengt Stiller 2 WSI Bengt Stiller 1
WSI Bengt Stiller 5
WSI Christoph Panzer 10
WSI Christoph Panzer 9
WSI Christoph Panzer 8
WSI Christoph Panzer 11
WSI Christoph Panzer 12
WSI Grundriss Regelgeschoss
WSI Grundriss Detail
WSI David Schreyer 5 WSI David Schreyer 3 WSI David Schreyer 2 WSI David Schreyer 1 WSI Christoph Panzer 6 WSI Christoph Panzer 13 WSI Bengt Stiller 4 WSI Bengt Stiller 6 WSI Christoph Panzer 2 WSI Bengt Stiller 2 WSI Bengt Stiller 1 WSI Bengt Stiller 5 WSI Christoph Panzer 10 WSI Christoph Panzer 9 WSI Christoph Panzer 8 WSI Christoph Panzer 11 WSI Christoph Panzer 12 WSI Grundriss Regelgeschoss WSI Grundriss Detail

Die Wohnbebauung Sillblock liegt im ehemaligen Schlachthofgebiet von Innsbruck, in unmittelbarer Nähe zur Sill und mit Blick auf die Nordkette. Die Aufgabe bestand darin, die Blockrandbebauung des früheren Wohnbaus aus den 1920er-Jahren aufzunehmen und ein neues, gefördertes Wohnhaus mit 122 Wohnungen zu entwickeln – davon 30 für Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

Der Entwurf folgt dem Prinzip harte Schale, weicher Kern. Zur Straße hin integriert sich die U-förmige Blockrandbebauung ruhig und selbstverständlich in den städtischen Raum. Nach innen öffnet sich der zweigeteilte, sich verjüngende Baukörper zu einem geschützten Hof rund um die bestehenden Linden. Aus der klaren Trennung von Straßenraum und Hof entsteht ein Wohnbau mit zwei sehr unterschiedlichen Seiten: außen zurückhaltend und städtisch, innen weich, gemeinschaftlich und identitätsstiftend.

Das Gebäude baut sich in Schichten um die Wohnungen auf. Die letzte Schicht zum Hof bildet die Balkonarena – eine geschwungene Fassade aus Betonfertigteilen mit durchlaufenden Balkonen. Sie wird zur begehbaren Außenhaut der Wohnungen und zugleich zum räumlichen Hintergrund des gemeinsamen Hofes. Alle Wohnungen orientieren sich zum Hof und sind über ein Achsensystem so organisiert, dass vielfältige, flexible Grundrisse mit guter Belichtung und Ausblick entstehen. Materialität, Form und Farbe werden dort eingesetzt, wo sie funktional wirken und dem Haus eine eigene Atmosphäre geben: nicht als Geste zur Stadt, sondern als Mehrwert für das Wohnen.

Projektdetails

Auftragsart: offener WB, 1-stufig
Auszeichnung: 1. Preis
Auftraggeber: IIG - Innsbrucker Immobilien GmbH & Co KG
Ort: 6020 Innsbruck
Wettbewerb: 2011
Realisierung: 2012-2014
BGF: 16.000 m²
Baukosten: 17,6 Mio EUR
Energieeffizienz: Passivhaus, 9kWh/m²
Team: Teresa De Miguel, Carlos Guillermo De Simón-Altuna, Laure Finck, Christina Klonner, Michael Salvi, Tiago Santana, Andres Schenker, Katalin Tóth, Thomas Weber, Merle Woköck